Verdammt, schon wieder Montag

Es ist Montag, eine neue Arbeitswoche hat begonnen.

Wie fühlst du dich? – Hast du dich heute Morgen gefreut, in die Arbeit zu fahren?

Ich schwöre darauf, dass jeden Montag eine seltsame Energie in der Luft liegt. Der Frühverkehr ist dichter, die Menschen unglücklicher und die Zeit bis zum nächsten Wochenende am längsten.

Anstatt dich zu freuen, endlich wieder in der Arbeit zu sein, um das tun zu können, was du liebst, weinst du dem Wochenende hinterher.

Als ich noch auf Kriegsfuß mit Montagen war, gönnte ich mir jeden Montag die doppelte Dosis Koffein, um in die Gänge zu kommen.

Damals war es für mich völlig normal, dass der Start in eine neue Arbeitswoche mitdeprimierenden Gefühlen verbunden ist.

Heute betrachte ich diese Gefühle als innerlichen Hilfeschrei meiner Lebensfreude, die rebellierte, weil sie wieder für 5 Tage, bis zum nächsten Wochenende, eingesperrt wurde.

Irgendwann stellte ich mir die Frage:

„Wieso arbeite ich?“

Etwas besseres als:

– „Um Geld zu verdienen“

und

– „weil es normal ist, irgendwann einen Job zu haben!“,

ist mir nicht eigefallen.

Wieso arbeitest du?

+ Für das Gehalt am Monatsende?
+ Für Ansehen?
+ Für die nächste Gehaltserhöhung von lächerlichen €100,— brutto?
+ Für 5 Wochen Urlaub im Jahr, in denen du endlich das tun kannst, was du möchtest?
+ Für deinen hohen Lebensstandard?
+ Damit die Jahre, die du in deine Ausbildung investiert hast, nicht umsonst waren?
+ Weil du Angst hast, dein eigenes Ding durchzuziehen?
+ Für eine Beförderung?
+ Für einen eigenen Dienstwagen?

Als ich vor 2 Jahren gekündigt habe, habe ich mir geschworen, dass ich mein Geld zukünftig mit einer Tätigkeit verdienen werde, die wahrhaftig Sinn stiftet und die Welt ein Stück besser macht!

Ganz ehrlich! – Glaubst du, dass Geld, Ansehen, das Büro in der obersten Etage, Dienstreisen, ein teures Auto oder eine große Wohnung langfristig glücklich machen?

Tun sie nicht! All diese Dinge bescheren vergängliche Glücksgefühle.

Ja, diese Dinge sind reizvoll. Ich möchte selbst ein teures Auto fahren, in meiner Traumwohnung leben und viel Geld verdienen!

Jedoch nicht um den Preis, dass ich meine kostbare Lebenszeit für einen sinnfreien Job verschwende!

Bist du unglücklich in deinem Job? Sehnst du dich nach einer erfüllenden Tätigkeit, mit der du die Welt ein Stück besser machen kannst? Dann trage dich in meinen kostenlosen Newsletter ein und mache den ersten Schritt in Richtung „Erfolg mit Sinn“.

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Was bewirkst du durch deine Arbeit, in dieser Welt?

Die Antwort ist abhängig von den Produkten oder Dienstleistungen die das Unternehmen anbietet, für das du arbeitest. Ich behaupte, dass deine Arbeit wenig Sinn stiftet, wenn du in einem Unternehmen tätig bist, das Waffen produziert, um meine Aussage mit einem extremen Beispiel verständlich zu machen.

In der Vergangenheit war das Hauptziel eines Unternehmen, möglichst viel Gewinn zu erzielen, ganz egal mit welchem Produkt.

Ich behaupte, dass dieses Streben längst veraltet ist und die Frage nach dem Sinn, den ein Unternehmen verfolgt, in den Vordergrund gerückt ist.

Auf persönlicher Ebene können wir langfristig nur glücklich sein, wenn wir für ein Unternehmen arbeiten, dessen Werte mit unseren harmonieren.

Unternehmen müssen sich auf diese Tendenz einstellen, möchten sie kompetente Mitarbeiter langfristig in ihrem Unternehmen beschäftigen.

Was wäre, wenn es 50 % der Unternehmen morgen nicht mehr geben würde?

Eine krasse Behauptung, doch ich gehe davon aus, dass es uns allen auf langfristige Sicht besser geht, würde  es 50 % der Unternehmen morgen nicht mehr geben.

Kurzfristig würden wir in eine schwierige Zeit eintauchen, in der wir unser Wertesystem von Grund auf überdenken müssten.

Langfristig wären wir glücklicher und befreit von den Illusionen unserer Zeit, die uns unglücklich machen und in Jobs zwingen, die uns nicht erfüllen. Veraltete Strukturen, Systeme und Ansichten die uns ins Unglück zwingen, lösen sich auf.

Meinst du, dass diese These ein krankes Gedankenkonstrukt ist oder könnte etwas dran sein? Lass es mich wissen.

Was kannst du tun?

Wenn du jetzt am Schreibtisch sitzt und dich dein Job unglücklich macht, wird dich meine Theorie nicht zufriedenstellen.

Die Frage ist deshalb, welche Schritte du in Richtung erfülltes (Berufs-) Leben gehen kannst.

Der erste Schritt ist die Analyse deiner IST-Situation:

+ Bist du in deinem Job glücklich?
+ Kannst du dir vorstellen, die nächsten 5 Jahre in diesem Job tätig zu sein?
+ Was bewirkst du durch deinen Job?
+ Kannst du deine Talente, Fähigkeiten und Träume ausleben?

Gegebenenfalls solltest du über eine Exit-Strategie nachdenken und den Mut haben, einen neuen Weg zu wählen.

(Die meisten) Unternehmen sind noch nicht bereit, für Menschen die über den Tellerrand blicken und den Status-quo durch ihre Handlungen bewusst in Frage stellen!

Wir brauchen Macher, Visionäre und Querdenker die gewohnte Wege verlassen und den Status-quo neu definieren!

Wie sollen die Menschen nach deinem Tod über dich reden?

1. Sie war ihr ganzes Leben fleißig und hat sich für ihre Firma aufgeopfert

oder

2. Sie ist ihrem Herzen gefolgt, hat viele Menschen berührt und die Welt ein Stück besser gemacht. Ich bin dankbar, diesen Menschen kennengelernt zu haben.

Du entscheidest!

Ich glaube an dich.
uk

Beitragsbild: splitshire.com

2 Kommentare, sei der nächste!

  1. Hey Robert,

    danke für den Artikel! Das Thema betrifft sicher einige!

    Was ist nicht ganz verstehe ist „Wie sollen die Menschen nach deinem Tod über dich reden?“
    Mein Gedanke dazu: Warum ist es wichtig, wie Menschen über mich reden?

    Best wishes,
    Chris von chrisgsellmann.at

    1. Hey Chris,

      nach dem Tod ist es nicht mehr wichtig. 😉 Die Überlegung kann für das Leben davor jedoch entscheidend sein!
      Das Bewusstsein über den eigenen Tod kann in vieler Hinsicht unterstützen. Zum Beispiel bei Entscheidungen, neuen Wegen usw.

      So wie es Steve Jobs gesagt hat: „Das Bewusstsein über den Tod war mein größter Lehrmeister.“

      Alles Liebe
      Robert

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