Wieso Lebenserfahrung keine Grundvorraussetzung ist, um Mitmenschen zu unterstützen und Großes zu bewirken

Es pulsiert in mir.

Ich fühle mich dazu berufen, Mitmenschen zu unterstützen und die Welt ein Stück besser zu machen. Wie ich das genau mache, weiß ich noch nicht, doch dem optimistischen Visionär in mir ist das vollkommen egal.

Voller Begeisterung und trotzdem unsicher beginne ich, Mitmenschen davon zu erzählen, was ich machen möchte:

„Mein Wunsch ist es, Menschen zu coachen, Workshops zu leiten und Vorträge zu halten.“

Durch meine Coaching-Ausbildung, vielen Übungs-Coachings usw. weiß ich, dass ich das Zeug dazu habe, Menschen wahrhaftig zu helfen. Natürlich in Bereichen, die in meinem Kompetenzbereich liegen.

Schon nach den ersten Schritten wird mir der Wind aus den Segeln genommen:

– Das Gewerbeamt erteilt mir nicht die Genehmigung, als Coach tätig zu sein.

—> Es fehle mir an Lebenserfahrung

– Coaches, Experten usw. die mich nicht kannten, sagten mir, dass ich nicht als Coach tätig sein kann.

—> Es fehle mir an Lebenserfahrung

– Viele Menschen mit denen ich im Gespräch war, fragten mich nach meinem Alter und äußerten Skepsis.

—> Es fehle mir an Lebenserfahrung

Diese Herausforderung erfahren viele junge Menschen, die sich schon in jungen Jahren zu Großem berufen fühlen und mit der Umsetzung ihrer Vorhaben nicht warten möchten, bis sie alt und grau sind.
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Lebenserfahrung als Grundvorraussetzung?

„Erkenne ein Problem, finde eine Lösung und biete diese an!“

Das ist die Grundaussage, welche von erfahrenen Unternehmern, Selbstständigen, Autoren, Bloggern, Beratern usw. kommuniziert wird.

Und ja, das ist ein Weg, der für viele Menschen funktioniert. Er funktioniert für so viele, dass dir dieser Zugang immer wieder begegnet und du irgendwann davon überzeugt bist, dass dieser der einzige ist.

Wir jungen Menschen haben damit allerdings ein Problem!

Auf dieser Basis verfügen wir tatsächlich über unzureichend Lebenserfahrung, um uns authentisch zu präsentieren.

Welche Probleme können wir authentisch lösen, wenn unsere größten Probleme der Trennungsschmerz nach der ersten großen Liebe und die Ratlosigkeit in Bezug auf unseren weiteren Lebensweg waren?

Ich wollte Menschen dabei unterstützen, ihre Beziehung bzw. Haltung zu Geld zu verbessern.

– Lassen sich erwachsene Menschen von einem 20-jährigen, der selbst wenig finanzielle Verpflichtungen hat und das erste Mal in seinem Leben selbst Geld verdient, sagen, wie das Ding mit dem Geld funktioniert?

Meine Kritiker hatten recht!

Es hat nicht funktioniert, weil ich mein Angebot nicht authentisch präsentieren konnte.

Authentizität ist eine Grundvorraussetzung für bedeutenden Erfolg!

– Würdest du einen Fitness-Trainer buchen, der nach einem Hundertmeterlauf K.O. ist?
– Würdest du auf einen Tanzlehrer hören, der den Takt nicht halten kann?
– Würdest du dich von einem Arzt operieren lassen, der einen Operationssaal nur aus Grey’s Anatomy kennt?

Höre auf dein Gefühl!

+ Bietest du Mehrwert, der deine Mitmenschen wahrhaftig hilft?
+ Verfügst du über die nötige Kompetenz, um Menschen bei Thema X zu helfen?
+ Weißt du, wovon du sprichst?

Ich bin kein Fan von Verallgemeinerungen und werde dir deshalb in einen meiner weiteren Artikel Beispiele zeigen, in denen auch junge Menschen konkrete Probleme lösen und sich als Experten positioniert haben.

Dieser Artikel gilt jedoch dem Zweifel in uns, den viele junge Visionäre verspüren:

„Ich weiß, ich kann das Unmögliche möglich machen, doch was habe ich meinen Mitmenschen schon zu bieten?“
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Die Frage der Fragen

In vielen Stunden der Reflexion habe ich zwanghaft versucht, DAS Thema zu finden, welches meiner Erfahrung entspricht.

Ich habe Umfragen gemacht, Zielgruppen definiert, Probleme herausgearbeitet und alles getan, was von Experten geraten wurde. Doch kein Ergebnis konnte ich authentisch kommunizieren.

Heute weiß ich, dass es für uns jungen Menschen anders funktioniert!

Wir können nicht die Methoden von älteren Menschen, Experten, Visionären, Unternehmern usw. übernehmen!

Es funktioniert nicht!

Auf Grund unserer fehlenden Lebenserfahrung müssen wir anders agieren, als es die Generation unserer Eltern tut.

Die Frage der Fragen:

Womit können wir punkten, wenn wir über wenig Lebenserfahrung verfügen?

Heute, über 2 Jahre nach meinen ersten Gehversuchen als Coach habe ich eine Antwort gefunden:

Inspiration.

Wir lösen Probleme durch Inspiration.
Wir verändern die Welt und unser Zusammenleben durch Inspiration.
Wir verändern den Status-quo durch Inspiration.

Wir konzentrieren uns nicht auf Probleme sondern auf unsere Visionen und zeigen der ganzen Welt, wie wir das Ding rocken. 

Inspiration, das Werkzeug der Visionäre

In unserer Geschichte gab es viele großartige Menschen, die unser Zusammenleben durch Inspiration für immer verändert haben.

Steve Jobs, Martin Luther King, Charlie Chaplin, Richard Branson, Wright Brüder, Mutter Theresa, Albert Einstein uvm.

All diese Menschen haben in erster Linie inspiriert. Sie alle hatten eine Vision und den unerschütterlichen Glauben, diese Wirklichkeit werden zu lassen.

Sie haben sich keine Gedanken über ihren Zielkunden, dessen Probleme oder Verhalten gemacht!

Wieso nicht?

Weil dort, wo diese Menschen hin wollten, noch niemand war. Alle standen sie vor wildem Dickicht, in das noch nie ein Mensch vorgedrungen ist. 

Sie betraten Neuland und tragen noch heute dazu bei, dass viele Menschen aufwachen, umdenken und anders handeln, als sie es bisher getan haben.

Das bedeutet nicht, dass diese Visionäre eine konkrete Lösung bieten müssen!

Beispielsweise hatte Martin Luther King keinen genauen Plan, wie er Gleichberechtigung zwischen schwarzen und weißen Menschen erreichen kann, doch er berührte Millionen von Herzen und inspirierte, umzudenken und Menschen unabhängig ihrer Hautfarbe zu achten und lieben.

Gehörst auch du zu den Menschen, die die Welt durch Inspiration verändern?

Junge Visionäre die inspirieren

Ja es gibt sie, die jungen Visionäre die inspirieren und den Status-quo neu definieren.

+ Ben Paul (Anti-Uni.com) : Ben ist von unserem Schulsystem angepisst und möchte das lernen, was er tatsächlich für sein Leben braucht. Er hat eine Elite-Universität abgebrochen und inspiriert tausende Menschen, ihr eigenes Ding durchzuziehen.

Ben wurde 1991 geboren und folgt seiner Vision.

+ Benedikt Ahlfeld (benediktahlfeld.com) : Benedikt hat mit 18 Jahren sein eigenes Business gestartet und seither viele Menschen bewegt. Seine Mission: Dich dabei unterstützen, ein selbstbestimmtes Leben nach eigenem Standard zu führen.

Benedikt ist 1987 geboren. Sein längsten Angestelltenverhältnis dauerte 2 Monate.

+ Vor 2 Wochen habe ich eine E-Mail von Pascal Keller erhalten. Pascal ist wie ich Jahrgang 1992. Er steht noch ganz am Anfang, doch seine Message ist klar:

„Mein Ziel ist es, dass deine 20iger zu den besten Jahren deines Lebens werden.“

Was das genau bedeutet, erzählt er dir hier.

Wie du siehst, es gibt sie, die jungen Visionäre die inspirieren und die Welt verändern. Viele von ihnen stehen noch am Anfang, viele haben bereits größere Erfolge gefeiert.

Jeder von ihnen hat mit dem ersten Schritt begonnen.

Was du brauchst um zu inspirieren

Alle inspirierenden Menschen, egal ob jung, alt, erfolgreich, unbekannt oder ungebildet, haben eines gemeinsam:

Eine klare Message die sie in die Welt tragen.

Sie sagen das, was sich sonst niemand zu sagen traut.

Ihre Message ist das, was diese Menschen so interessant und anziehend macht. Diese Anziehung kann so groß sein, dass Visionäre die Leitperson einer ganzen Bewegung werden.

+ Steve Jobs: „Mit allem was ich tue, stelle ich den Status-quo in Frage.“
+ Martin Luther King: „Ich habe den Traum, dass alle Menschen, unabhängig ihrer Hautfarbe, frei leben.“
+ Brüder Wright: „Ja, wir werden fliegen.“

Ihre Visionen waren so stark, dass sie Millionen von Menschen inspiriert und die Welt verändert haben.

Was ist deine Message?

Um zu inspirieren, brauchst du eine Message.

Die folgenden Fragen unterstützen dich dabei, dieser näher zu kommen: (beantworte die Fragen in schriftlicher Form):

+ Was kotzt dich in dieser Welt an?
+ Was würdest du in dieser Welt verändern, wenn du einen Wunsch frei hättest?
+ Was würdest du sagen, wenn du vor 1.000.000 Menschen sprechen würdest?

Um deiner Message und deinem weiteren Lebensweg auf die Spur zu kommen, kannst du dich in den Newsletter von „Erfolg mit Sinn“ eintragen. Ich arbeite an Hilfestellungen, die dich dabei unterstützen, deinen Weg zu finden.

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Ich glaube an dich.
uk

P.S. Was würdest du sagen, wenn du vor 1.000.000 Menschen sprichst? – Lass es mich in den Kommentaren wissen.

Beitragsbild: splitshire.com

13 Kommentare, sei der nächste!

  1. Genialer Post! Genau meine Meinung. Was ich machen würde wenn ich vor einer million Leute stehe und meine Meinung sagen kann? Wahrscheinlich soetwas wie: „Wacht auf! Es gibt mehr im Leben als arbeiten und sterben! Findet euren Weg! Habt Spaß! und lasst euch nicht unterkriegen von Leuten die euch sagen was ihr alles NICHT könnt.“

  2. Coole Ansätze, ein wenig lang aber Grundsätzlich kann ich dir nur zustimmen, ‚Lebenserfahrung‘ ist bullshit wenn wir eigentlich was neues schaffen wollen – was verändern wollen. Ich denke es ist nicht leicht zu überzeugen als Junge Person, aber wenn ich mir unsere Generation so anschaue sind einige Junge erfolgreiche dabei die mich motivieren dergleichen zu schaffen, man muss sich hald beweisen. Weiter so! lg

  3. Ein wirklich sehr motivierender Post für alle, die spüren, dass sie mehr wollen. Vielen Dank für diesen Beitrag und weiter so. 🙂

    Mein Statement vor 1 Mio. Menschen: Der Glaube versetzt Berge. Glaube an Dich und Dein Potential und Du wirst Großes bewirken!

    1. Hallo Christina,

      freut mich, dass dich dieser Artikel motiviert.

      Danke für dein Statement- gefällt mir. Was ich persönliche wichtig finde: Dass beim Glauben nicht auf das TUN bzw. Umsetzen vergessen wird. Glaube alleine ist in meinen Augen zu wenig.

      Alles Liebe
      Robert

  4. Hi Robert,
    sehr cooler Ansatz!
    Ich kenne diese Situation andere Menschen unterstützen zu wollen, aber sehr jung zu sein (und noch sehr viel jünger auszusehen….)und darum nicht ernst genommen zu werden sehr gut. Auf deinen Ansatz bin ich aber nicht gekommen:)

    In meinen Jobs in den 20ern habe ich einfach 3x so viel Gas gegeben wie die Älteren und mir mit Einsatz meist sehr schnell, sehr viel Respekt verschafft.

    Im Online Business bzw Coaching war es anders. Da wusste ich schon lange was ich will konnte es aber mangels eigener Erfahrung(bzw meinen Zweifeln an meiner Erfahrung) nicht umsetzen. Ich habe den Umweg über ein Thema gewählt, in dem ich mich gut auskannte und mir darüber die nötige Erfahrung besorgt, die ich nun weitergeben kann.

    Grundsätzlich glaube ich aber, dass mangelnde Erfahrung kein Hindernis sein muss, wenn du dich auf die richtigen Menschen konzentrierst. Vielleicht, kannst du mit Anfang 20 einem 60 jährigen nicht sehr viel neues erzählen. Aber du kannst anderen Menschen in deinem Alter sehr wohl weiterhelfen. Und darum geht es doch. Sich auf die richtigen Menschen konzentrieren. Wenn die älteren es nicht verstehen wollen, dann sind sie auch nicht deine Zielgruppe.
    Viele Grüße aus Phuket,
    Sebastian

    1. Hallo Sebastian,

      oja, klar geht es darum, sich auf die richtigen Menschen zu konzentrieren.
      Sich auf junge Menschen zu fokussieren, weil man dieses helfen kann, obwohl man lieber ganz was anderes machen möchte, ist auch wieder schwierig.

      Die Lösungswege sind in meinen Augen sehr individuell. Danke Sebastian, dass du deine Erfahrungen hier teilst.

      Alles Liebe
      Robert

  5. Hi Robert,

    zunächst einmal hast du da einen motivierenden Artikel geschrieben. Ein schöner Ansatz die Sache einmal anders zu sehen.

    Dennoch ruft er in mir ein wenig Ärger hervor. Denn ich sehe das mit der Lebenserfahrung ein wenig anders. Lebenserfahrung macht nicht die Zeit aus, die man auf dieser Erde verbracht hat, sondern die Erfahrung die man in der Zeit gesammelt hat und wieviel man daraus lernen konnte.

    So manche 15-jährige hat mehr Lebenserfahrung gesammelt als so manch 60-jähriger. Das ist etwas das die Gesellschaft meiner Meinung nach erst einmal kapieren muss. Dass ein Mensch nicht mehr weiß oder kann oder sonst etwas, bloß weil er älter ist.

    Ich möchte meinen Mitmenschen helfen. Aber ich will sie nicht bloß inspirieren, sondern ihnen praktisch helfen in all den Dingen, die ich schon durchlebt und erfahren habe und sie nicht, auch dann wenn sie älter sind als ich.
    Auch ich habe mit den Vorurteilen zu kämpfen und höre sehr oft: „Aber du bist so jung weißt du denn überhaupt was du da machst?“ Ja ich weiß es und ich gebe nur weiter was ich am eigenen Leib als positiv erlebt habe.
    Dazu stehe ich und ich finde auch andere junge Menschen, die etwas erlebt haben und die etwas zu bieten haben sollten genau dazu stehen, nämlich dass sie auch älteren Menschen in bestimmten Bereichen noch etwas beibringen können.

    Alles Liebe
    Tina

    1. Liebe Tina,

      danke für dein ehrliches Kommentar.

      Ich stimme zu, dass Lebenserfahrung nicht vom Alter abhängig ist.
      Viele junge Menschen haben Reisen unternommen, vieles gesehen, ausprobiert, riskiert und und und…. Vor allem das „Bewusstsein“ im spirituellen Sinn betrachte ich als unabhängig vom Alter.

      Trotzdem gibt es (Lebens-)Erfahrungen die vom Alter abhängig sind und von jungen Menschen noch nicht durchlebt werden konnten.

      Und das wichtige ist immer, dass diese Lebenserfahrung, wie du selbst schreibst, positiv erlebt wurde.

      Ist die Lebenserfahrung vorhanden: gut.
      Fehlt die Lebenserfahrung, kann man diese nicht erzwingen.

      In vielen Lebensbereichen haben wir Erfahrungen, die positiv durchlebt wurden, in vielen nicht. So ist es eben. 🙂

      Danke für dein Kommentar.

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