Jahresreflexion und Planung! – Hilfestellungen für ein nachhaltiges, kraftvolles und erfolgreiches Jahr 2017

„Ob ich verrückt bin, weil ich extra von Wien nach Hannover reise, um 3 Tage in die Reflexion des Jahres 2016 und Planung von 2017 zu investieren?“

Diese Frage ging mir durch den Kopf, als ich um 5 Uhr 30, am Gate vom Flughafen Wien saß, und meinen Kaffee bestellte.

Es war die alte Stimme mit eingeschränktem Mind-Set, die sich in diesem unbewussten Moment bemerkbar machte.

Der Visionär- und Unternehmergeist wusste ganz klar:

  • 1. Dieses zeitliche und finanzielle Investment wird deine persönliche Entwicklung und dein Business auf die nächste Ebene heben!
  • 2. Um für deine Kunden, die dir ihr Vertrauen schenken, das Maximum herauszuholen, ist es notwendig, eine starke Basis für 2017 zu legen.

Eine bewusste Jahresplanung stellt die Weichen für den Erfolg im neuen Jahr.

  • Erfolg in deinen Beziehungen
  • Erfolg in Bezug auf deine Gesundheit
  • Erfolg mit deiner Mission, deinen Projekten und Vorhaben

Klar musst du dich im Jahr 2017 noch vorwärts bewegen, doch die Richtung kannst du bereits jetzt vorgeben.

Hier die wichtigsten Punkte, die ich in meiner Jahresreflexion bzw. Planung umgesetzt habe.

Ich empfehle, diese Punkte mit einem Freund oder Mastermind-Kollegen umzusetzen. Natürlich funktionieren diese Schritte aber auch, wenn du deinen Jahresabschluss alleine durchführst.

Mein engster Kooperations- bzw. Geschäftspartner Chris und ich, haben die Reflexion gemeinsam gemacht.

Außerdem empfehle ich dir, mit einer Meditation in deine bzw. eure Jahresreflexion zu starten.

Auch Chris und ich haben das so gemacht. – Meditiert haben wir mit geführten Meditationen von Veit Lindau. (z.B. „Dein freies Selbst – Visionen aus deiner Zukunft“)

1. Das vergangene Jahr reflektieren

Nimm dir 12 Blätter Papier zur Hand.

Schreibe die Erlebnisse, Erfahrungen, Ereignisse und Möglichkeiten der jeweiligen Monate, jeweils auf ein Blatt Papier.

Lege die einzelnen Blätter vor dir auf den Boden und stelle dir zu jedem Monat die Fragen:

  • Was habe ich in diesem Monat erlebt?
  • Was habe ich in diesem Monat geschafft?
  • Was habe ich in diesem Monet gelernt?
  • Was habe ich mich in diesem Monat gelernt?
  • Was ist die Essenz dieses Monats?
  • Welche Erkenntnisse gewinne ich, wenn ich heute auf dieses Monat zurückblicke?

Gib dem Jahr 2016 einen Titel

Wenn dein Jahr 2016 ein Film wäre, wie würde der Titel lauten, der die Essenz des vergangenen Jahres auf den Punkt bringt?

Die Learnings aus dem Jahr 2016

Beantworte die folgenden Fragen:

  • Was ist im Jahr 2016 gut gelaufen?
  • Was ist weniger gut gelaufen?
  • Was hast du 2016 richtig gut gemacht?
  • Welche Menschen haben dich 2016 inspiriert, unterstützt und bewegt?
  • Was ist das größte Learning des Jahres 2016?
  • Was bedeuten die Erkenntnisse und Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr, für das neue Jahr?

Loslassen, was losgelassen werden möchte

Loslassen gehört zum Leben, auch wenn es uns oft schwer fällt. Ich lade dich ein, diesen Punkt mit Wertschätzung gegenüber zu treten und zu fühlen, was losgelassen werden möchte.

Besonders an dieser Stelle hat es uns geholfen, eine Meditation zu machen.

  • Was möchte losgelassen werden?

Das können Gefühle, Verantwortungen, Gegenstände usw. sein.

Mir persönlich hilft es, wenn ich die auftauchenden Aspekte auf ein Blatt Papier schreibe und dieses im Anschluss verbrenne.

Als Abschluss dieses Ritual nehme ich immer ein neues Blatt zur Hand, auf das ich schreibe, was ich im neuen Jahr bewusst integrieren möchte, um besser voran zu kommen.

Mut, Vertrauen, Wertschätzung, Liebe…

Deine Werte! – Die Basis für Integrität und kraftvollen Erfolg

Ich gehe davon aus, dass wir Menschen in Würde und Ehrlichkeit zusammenleben würden, wäre es eine Selbstverständlichkeit, das tägliche Leben, auf einem klaren Werte-Fundament aufzubauen.

  • Menschen würden sich nicht mehr selbst verarschen!
  • Menschen würden sich nicht mehr fremdbestimmten Zielen leiten lassen!
  • Menschen würden Geld endlich wieder als Mittel zum Ziel ansehen!
  • Menschen würden in Würde und Friede zusammenleben!

Doch lass uns auf der persönlichen Ebene bleiben! – Nur wenn du deine Werte kennst und lebst, kannst du ein gutes Leben führen!

Punkt!

Kein nachhaltiger oder selbstbestimmter Erfolg, wenn du deine Werte nicht kennst.

Kennst du deine Werte noch nicht, wird es höchste Zeit, diesen auf die Spur zu gehen:

  • Was sind deine 5 wichtigsten Werte?
  • Welche Werte möchtest du leben, sodass du abends sagen kannst: „Ja, heute bin ich zu mir und meinen tiefsten Überzeugungen gestanden!“
  • Woran erkennst du, dass du diese Werte lebst?
  • Woran erkennst du, dass du deine Werte missachtest?

Hast du dein Werte-Fundament bereits klar vor Augen, lädt die Jahresreflexion dazu ein, bewusst hinzusehen:

  • In welchen Situationen hast du deine Werte verleugnet?
  • In welchen Situationen bist du deinen Werten treu geblieben?
  • Wie kannst du dich immer wieder an deine Werte erinnern und überprüfen, ob du diesen treu bist?

Je stärker du deine Werte lebst, desto stärker deine Persönlichkeit.

Besonders beim Ausarbeiten und Reflektieren deiner Werte lohnt es sich, eine zweite Person hinzuziehen, mit die du in Dialog treten kannst.

Chris und mir sind die eigenen Werte so wichtig, dass wir uns verpflichtet haben, uns einmal wöchentlich an unsere Werte zu erinnern und gegenseitig zu überprüfen, wo wir diesen treu und in welchen Situationen wir uns selbst untreu sind!

Gib dem neuen Jahr einen Titel

Meine Erfahrung zeigt, dass wir sehr genau spüren, welche Entwicklung in unserem Leben gerade „dran“ ist.

Nimm dir ein paar ruhige Augenblicke und nimm wahr, was im neuen Jahr von dir gelebt werden möchte.

Gib dem neuen Jahr einen Titel. Das unterstützt dich dabei, dich langsam in die Energie des neuen Jahres einzuschwingen.

konkrete Ziele – Müssen diese wirklich definiert werden?

In meiner Jahresplanung für 2016 gab es ganz konkrete Ziele, mit dem Ergebnis, dass ich nur 1 der 6 Ziele erreicht habe.

Klar, ich habe viele andere Ziele erreicht, doch die, die mir am Anfang des Jahres wichtig waren, haben an Bedeutung verloren und waren tendenziell zu groß, um diese in einem Jahr zu erreichen.

Für die Planung von 2017 habe ich intuitiv gehandelt und bin meinem Bedürfnis nachgekommen, keine konkreten Ziele aufzustellen.

Ich kenne meine finanziellen Zahlen, möchte „mein Englisch“ verbessern und werde an der 27-Tage-Vegan-Challenge von Nikolai teilnehmen.

Das ist alles, was ich an „Zielen“ geplant habe, auch wenn das meinen inneren „Power-Menschen“ anfangs schwer gefallen ist.

Wenn du das Bedürfnis hast, dein Jahr mit konkreten Zielen zu planen, empfehle ich dir folgende Vorgehensweise:

1. Definiere jeweils 1 Ziel zu den jeweiligen Lebensbereichen

  • Gesundheit / Fitness
  • Beziehung
  • Geld & Finanzen
  • Beruf / Ausbildung
  • Persönlichkeit – Wohin möchtest du dich persönlich entwickeln?

2. Plane Quartals-Etappen, zu den jeweiligen Zielen

  • Was musst du Ende des Q1, Q2, Q3 bzw. Q4 erreicht haben, um am Ende des Jahres das Gesamtziel erreicht zu haben?
  • Brich das Quartals-Ziel einmal im Quartal auf konkrete Monatsziele herunter.
  • Brich das Monats-Ziel, einmal im Monat auf konkrete Wochenziele herunter.

Achte darauf, dass du die Ziele nicht zu hoch setzt und dich mit deinen Vorhaben überschätzt.

Feiere dich, deine Erfolge und dein Leben

Jeder abgeschlossene Prozess möchte gefeiert werden!

Du weißt nicht, welche Gründe du hast, um zu feiern? – Schnapp dir ein leeres Blatt Papier, lass deine Gedanken schweifen und schreibe mindestens 10 Gründe zum Feiern auf!

  • Welche Erfolge hast du heuer gefeiert?
  • Was hast du besonders gut gemacht?
  • Welchen Menschen hast du geholfen?
  • Welche Menschen sind in dein Leben gekommen?
  • Wofür bist du besonders dankbar?
  • Welcher Traum ging heuer in Erfüllung?
  • Welche schönen Orte hast du besucht?
  • In welchen Situationen hast du richtig Mut bewiesen?

Schreibe alles auf, was dir in den Sinn kommt! – Nichts ist zu klein, um gefeiert zu werden.

Und natürlich gilt es die entscheidende Frage zu klären:

  • Wie möchtest du deine Erfolge, dein Leben und alles Gute feiern?

Sei kreativ, sei verrückt und vor allem: FEIERE!

Wenn du Lust hast, kannst du mir ein Bild deiner Feierlichkeiten senden. Auf Facebook, Mail etc.

Alles Liebe

6 Kommentare, sei der nächste!

  1. Danke Robert für die klaren Schritte.
    Jetzt ist das undefinierbare Thema „Jahresreflektion“ für mich sofort umsetzbar. 2017. Denn da passt es dann rein.
    Natürlich fühle ich mich geehrt, dass du meine Challenge erwähnst + durchziehst.
    Ich bin gespannt auf die Reflektion + Challenge. Damit bereichern wir uns gegenseitig sehr.
    Danke Robert für die klaren Schritte.
    Jetzt ist das undefinierbare Thema „Jahresreflektion“ für mich sofort umsetzbar. 2017. Denn da passt es dann rein.
    Natürlich fühle ich mich geehrt, dass du meine Challenge erwähnst + durchziehst.
    Ich bin gespannt auf die Reflektion + Challenge. Damit bereichern wir uns gegenseitig sehr.

  2. Danke für den sehr ausführlichen Artikel und die ausführlichen Zwischenschritte – hilft sehr viel bei der eigenen Reflektion bzw. Planung!

    „Sei kreativ, sei verrückt und vor allem: FEIERE!“ – Guter Schlusssatz! Oder auch Beginn fürs neue Jahr 😉

    Bis bald, Niko

  3. Richtig gut! Sollte man aber nicht nur am Ende eines Jahres machen sondern auch schon zwischendurch immer mal. Aber sonst hast du natürlich mit den positiven Aspekten, die du hier anführst vollkommen Recht!

    LG

    Tim

    1. Hey Tim,

      ja da stimme ich zu. Regelmäßiges Reflektieren ist enorm wichtig, zumindest für mich.
      … und danach nicht auf das Umsetzen vergessen. 🙂

      Alles Liebe
      Robert

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