7 einfache Möglichkeiten, um mehr aus deinen Blog-Artikeln raus zu holen – mit minimalem Zusatzaufwand

Gehörst du auch zu den Bloggern, die bereits Unmengen an Content veröffentlicht haben? – Wäre es nicht sinnvoll zu überlegen, wie du bereits bestehende Inhalte, immer wieder verwenden bzw. an die Menschen bringen kannst?

Es ist doch schade, dass wir Artikel um Artikel schreiben, diese veröffentlichen und zusehen müssen, wie diese irgendwann in Vergessenheit geraten und auf unserem Blog schlummern, ohne gelesen zu werden.

Im Grunde genommen läuft es doch immer so ab, dass ein paar Stunden in die Erstellung eines neuen Artikel fließen, dieser veröffentlicht wird und über die Standard-Wege beworben wird:

  • teilen auf der eigenen Facebook-Seite
  • teilen in ein paar Facebook-Gruppen
  • kommunizieren im Newsletter

Und was passiert dann? – Nachdem Interessierte deinen Aufruf folgen, passiert in der Regel nach 3-4 Tagen nichts mehr und du setzt dich an deinen Computer, um den nächsten Artikel zu schreiben und dasselbe Prozedere zu wiederholen.

In Hinblick auf die Effizienz und Wirksamkeit beim Bloggen eine Katastrophe!

So rauben wir unseren Artikeln und unserer Arbeit die Wirksamkeit! – Wir dürfen Methoden und einen Workflow entwickeln, um mit minimalem Zusatzaufwand, ein Maximum aus unserem Content herauszuholen.

Textpassagen zu Social-Media-Posts ableiten

Ist dir bewusst, dass jeder deiner Artikel ein wahrer Schatz ist, aus dem du viele verschiedene Social-Media-Postings ableiten kannst?

Durchsuche deine Artikel nach Absätzen, Sätzen und Zitaten, die du jeweils als alleinstehende Postings in den sozialen Netzwerken teilen kannst.

Besonders gut eignen sich dazu die sogenannten List-Post, die nach dem Schema „X Möglichkeiten um Y“ aufgebaut sind.

Entnimm deinen Artikeln einzelne Zitate, die du zu einer Zitat-Grafik machst

Mit Zitat-Grafik meine ich die hübschen Dinger, die wir täglich auf Facebook sehen.

Ein Beispiel aus meiner Sammlung:

Für das schnelle Erstellen von gut aussehenden Grafiken empfehle ich dir canva.com! – Canva.com ist der Hammer. Einmal genutzt, wirst du dir die Frage stellen, wieso du bislang so viel Zeit investiert hast, um mit komplizierten Programmen, bescheidene Grafiken zu erstellen.

Vertone deine Artikel

Da draußen gibt es viele Menschen, die deine Inhalte nicht konsumieren, weil sie auditive Typen sind und nicht gerne lesen.

Bietest du deine Artikel zusätzlich als Audio-Version an, ergibt sich dadurch außerdem der große Vorteil, dass Leser deine Stimme hören.

Das trägt erheblich zum Beziehungs- bzw. Vertrauensaufbau zwischen deinem Publikum und dir bei.

Entscheidest du dich dazu, deine Artikel zu vertonen, mache es dir nicht unnötig schwer. Du brauchst kein professionelles Intro bzw. Outro, deinen eigenen Podcast oder sonstige Raffinessen.

Schnapp dir ein Mikro, sprich deinen Artikel ein, lade die Audio-Datei auf SoundCloud und kopiere den HTML-Code via Copy&Paste in deinen Blog.

Life is easy! – Außer wir machen es uns kompliziert.

Erstelle kurze Videos zum Inhalt des Artikel

Beim Erstellen von neuem Content ist nicht der Schreibprozess aufwendig, sondern die Vorbereitung und das „Reindenken“ in die Thematik.

Ist dieser Schritt gelungen, kommt man gut in den Flow und kann ohne Probleme neue Inhalte erstellen.

Wieso sollten wir diesen Flow nicht nutzen, um zusätzlich ein Video zu erstellen? – WebCam an, die Learnings für den Zuseher auf den Punkt bringen und das Video auf YouTube hochladen.

Auch hier gilt: Life is easy!

Erstelle aus deinen bestehenden Artikeln ein eBook

Kannst du bereits auf viele Artikel zurückgreifen? – Nimm dir doch Zeit, um dir eine Übersicht zu verschaffen und zu überlegen, welche Artikel thematisch zusammenpassen.

Anschließend überprüfe, wie du aus den zusammenpassenden Artikel ein eBook erstellen kannst!

  • Wird es eine Artikelsammlung? (Bsp.: „Meine X besten Artikel für mehr Entspannung und Zufriedenheit im Alltag“)
  • Können die Artikel zu einem roten Faden zusammengeführt werden, sodass ein durchgängiges eBook entsteht?

Nutze eine „Auto-Post-Software“

Es gibt Online-Software-Lösungen, die es dir ermöglichen, automatisiert auf deinen Social-Media-Kanälen zu posten.

Du speicherst deine Social-Media-Posts einmal in der Online-Software und diese postet deine Inhalte immer wieder, entsprechend deinen Einstellungen.

Der Vorteil liegt auf der Hand:

Du erstellst einmal, mit Hilfe der Punkte aus diesem Artikel, die Social-Media-Inhalte zu einem Artikel und automatisiert wird dafür gesorgt, dass diese immer wieder zum Einsatz kommen.

Deine Artikel schlummern dann nicht mehr ungelesen auf deinem Blog, sondern werden, durch ein automatisiertes und lebendiges System, immer wieder kommuniziert.

Außerdem sparst du enorm viel Zeit, weil du aufhören kannst, dir täglich den Kopf zu zerbrechen, was du heute auf Facebook und Co posten sollst.

Ein echter Game-Changer.

Empfehlen kann ich dir die folgenden Software-Anbieter:

+ coschedule.com

+ meetedgar.com

Auf den Workflow kommt es an

Lege dir einen Workflow zu, den du beim Veröffentlichen deiner Artikel befolgst! – Ohne Ausreden oder Umwege.

Mach dir bewusst, welch krasse Auswirkung diese Schritte auf deinen Erfolg beim Bloggen haben werden, wenn du konstant mit dieser Effizienz und Qualität arbeitest.

Wähle die Möglichkeiten die dir aus diesem Artikel zusagen und beginne, diese beim Erstellen deiner zukünftigen Artikel einfließen zu lassen!

Alles Liebe

#133384944 | © denisismagilov – Fotolia.com

10 Kommentare, sei der nächste!

  1. Super simple und in alles Essenz zusammengefasst, und trotzdem zum Bersten voll mit wertvollen Tipps – danke Robert für den Post, es ist wirklich einfach, noch „Mehr“ aus den Blogbeiträgen zu holen; man muss es (wie immer) nur machen 😉👌

    Lg, Niko

  2. Stimmt habe ich jetzt auch so beim http://www.sportmentalblog.com so gemacht. Ich benutze einzelne List Posts, die ich auf Social Media teile. Immer wieder einen 😉

    Die Idee mit dem Audio und Video erstellen, ist gut. Man kann es aber auch so verbinden, ähnlich wie du das gesagt hast, zusätzlich machen, aber dann vielleicht als locked content um weitere Likes, etc zu bekommen.

    ich bin aber auch dazu übergegangen, ältere Blogartikel aus anderen Perspektiven zu beleuchten. Etwa Thema „Motivation“. Da habe ich einen List Post geschrieben alla „10 einfache Motivationsschritte für dein tägliches Training“. Später schreibe ich dann etwa 5 Dinge, die dir die Motivation rauben und wie du sie bekämpfen kannst.

    LG
    Johannes

    1. Hey Johannes,

      sehr nice.

      Verwendest du auch ein „Auto-Post-Tool“? – Falls ja, welches und kannst du es empfehlen?

      Alles Liebe
      Robert

  3. Robert, danke dir für den Artikel, den ich mir als Checkliste weggespeichert habe! Eine super Erinnerung. Ich hatte zwar alles schon mal gehört, aber jetzt hat’s auch Struktur.

  4. Hallo Robert,

    vielen Dank für Deinen tollen Anregungen mit Hinweisen für die Umsetzung. Gerade die einfache Audio-Schiene hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Das werde ich ausprobieren.

    Viele Grüße
    Alexandra

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